Royals: Der Photoshop-Eklat um das Kate-Foto wird zum großen Vertrauensbruch

Sie wollten die Gemüter beruhigen, doch mit der Veröffentlichung eines enorm bearbeiteten Fotos von Prinzessin Kate mit den Kindern hat der Kensington Palast das Gegenteil erreicht. Nicht ohne Grund fragen sich viele Royal-Fans: Werden wir für dumm verkauft? 

Erst sorgte das vom Kensington Palast veröffentlichte Bild mit Prinzessin Kate und den drei Kindern George, Charlotte und Louis für Erleichterung. Der erkrankten Prinzessin, die man seit Wochen nicht mehr gesehen hat, geht es gut – so die Botschaft. Jetzt, einen Tag später sieht die Lage ganz anders aus.  

Noch am Sonntagabend zogen die ersten großen Bildagenturen das Foto aufgrund von Manipulationsverdachts zurück. Am Montagmorgen waren es dann sechs Agenturen, die eine sogenannte „Kill Notice“ verschickten. Medien, die das Foto von den Agenturen bekommen hatten, sollten es zurückziehen. Eine solche Maßnahme ist äußerst selten. Und sie ist beunruhigend. 

Kate entschuldigt sich 

Bildfälschung Kate 12:24Gleich mehrere Stellen auf dem Foto werfen Fragen auf. Im Netz analysieren Hobby-Fotografen und Experten gleichermaßen, was an dem Bild falsch ist. Andere wiederum meinen herausgefunden zu haben, dass das Bild vermutlich gar nicht in diesem Jahr entstanden ist, sondern Ende 2023. Unter dem Hashtag „WhereisKate“ spekulieren sie wild. Neben düsteren Verschwörungstheorien finden sich im Netz unzählige Memes und Witze auf Kosten des Wales-Ehepaars.  

Als das Chaos bereits losgebrochen war, kam eine Erklärung vom Palast, die für noch mehr Spott sorgte. Ausgerechnet Kate persönlich, die sich offiziellen Angaben nach von einer schweren Operation erholt, entschuldigte sich dafür, das von Ehemann William geschossene Foto bearbeitet zu haben. Jegliche Verwirrung täte ihr leid, so die Prinzessin.  

Der Palast befeuert die Gerüchteküche

Kate Foto Statement 12:18Noch mal: Das Thronfolger-Paar, umgeben von einem professionellen PR-Team, war in diesem Fall selbst zuständig für die Bearbeitung eines Fotos, das an Bildagenturen verbreitet wurde? Dass Kate leidenschaftliche Fotografin ist, weiß man seit Jahren. Aber dass sie auch die zuständige Bildbearbeiterin für Familienfotos sein soll, die an die Öffentlichkeit gegeben werden, ist zumindest etwas unglaubwürdig. Gerade in der aktuellen Situation, in der die Familie unter Druck steht und mit diesem so wichtigen Foto ein Statement setzen wollte. Es wirkt eher so, als müsste die beliebte Prinzessin als ein willkommener Sündenbock für das Versagen anderer herhalten.  

Zumal: Das Originalbild, das Kate nach eigener Aussage bearbeitet hat, möchte der Palast nicht veröffentlichen. Dabei könnte es die Fehler erklären und Gemüter beruhigen. Stattdessen hat der Fauxpas die ohnehin brodelnde Gerüchteküche im Netz zum Überkochen gebracht.  

Noch mehr Verschwörungstheorien 

Über Nacht ist es den Royals gelungen, die Verschwörungstheorien um Kates Abwesenheit selbst zu befeuern. Ausgerechnet in einer so sensiblen Lage ein bearbeitetes Bild zu veröffentlichen, ist fahrlässig. Und die Konsequenz ist ein großes Vertrauensbruch. „Wir fordern ein Video von Kate, in dem sie die aktuelle Ausgabe des ‚Daily Telegraph‘ hält“, twittert eine Userin. Eine Forderung, die natürlich absurd ist. Doch sie spiegelt die aktuelle Stimmung unter Royal-Interessierten im Netz gut wider. Im Dickicht der Verschwörungstheorien hat der Palast einen kolossalen Fehler begangen. Was wirklich hinter dem Bild steckt und ob es aktuell ist oder nicht, wird sich eventuell zeigen. Wahrscheinlich aber nicht. Selbst wenn der Palast versucht, sich zu erklären: Wer soll das jetzt noch glauben? Er hat sich unglaubwürdig gemacht. Für eine Institution, die vom Volk bezahlt wird und auf dessen Unterstützung angewiesen ist, ist das fatal.    

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