Tarife: Warnstreik auch in Bremen angelaufen

Die Gewerkschaft Verdi hat den Warnstreik im Nahverkehr auf Bremen ausgeweitet. Alle Straßenbahnen und Busse stünden still, sagte ein Verdi-Sprecher am Freitag. Rund 2400 Beschäftigte seien zum Ausstand aufgerufen, die Stimmung sei „kämpferisch“. Die Streikenden seien auch bereit weiterzumachen, kündigte er an. In Niedersachsen gab es ebenfalls Arbeitsniederlegungen, angekündigt war dies in Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg und Goslar.

Die Gewerkschaft Verdi hat den Warnstreik im Nahverkehr auf Bremen ausgeweitet. Alle Straßenbahnen und Busse stünden still, sagte ein Verdi-Sprecher am Freitag. Rund 2400 Beschäftigte seien zum Ausstand aufgerufen, die Stimmung sei „kämpferisch“. Die Streikenden seien auch bereit weiterzumachen, kündigte er an. In Niedersachsen gab es ebenfalls Arbeitsniederlegungen, angekündigt war dies in Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg und Goslar.

Die Bremer Straßenbahn AG lässt ebenso wie die Üstra in Hannover und die Braunschweiger Verkehrsgesellschaft alle Straßenbahnen und Busse in den Depots, Metrobus Osnabrück, Göttinger Verkehrsbetriebe und Stadtbus Goslar lassen den Busbetrieb ruhen, in Wolfsburg fallen mehr als 80 Prozent aller Busse aus. In mehreren Städten, darunter Bremen, sind gemeinsame Kundgebungen mit „Fridays for Future“ geplant.

Vom Warnstreik nicht betroffen sind in Hannover der Regiobus und die von Transdev betriebene S-Bahn sowie in Göttingen die Regionalbusse mit dreistelligen Liniennummern. In Osnabrück verkehren die Stadtbuslinien 10 bis 21, die von nicht bestreikten Auftragsunternehmern bedient werden, regulär weiter. In Braunschweig sind alle Stadtbahnlinien sowie alle Buslinien mit einer 400er-Nummer betroffen. Am Samstag soll der Verkehr überall wieder normal rollen.

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