Weltliteratur: Stabi-Ausstellung zeigt „Fotoalbum der Familie Kafka“

Der Schriftsteller Franz Kafka gilt auch als „Junggeselle der Weltliteratur“. Jenseits des komplizierten Verhältnisses von Kafka (1883-1924) zu Frauen hatte der Autor zahlreiche Verwandte: viele Tanten und Onkels, jede Menge Cousins und Cousinen, zudem fünf Geschwister mit Eheleuten, Neffen und Nichten. Viele davon sind zu finden in der Ausstellung „Das Fotoalbum der Familie Kafka“, die im Stabi Kulturwerk der Staatsbibliothek Berlin vom 1. März bis zum 2. Juni gezeigt wird.

Der Schriftsteller Franz Kafka gilt auch als „Junggeselle der Weltliteratur“. Jenseits des komplizierten Verhältnisses von Kafka (1883-1924) zu Frauen hatte der Autor zahlreiche Verwandte: viele Tanten und Onkels, jede Menge Cousins und Cousinen, zudem fünf Geschwister mit Eheleuten, Neffen und Nichten. Viele davon sind zu finden in der Ausstellung „Das Fotoalbum der Familie Kafka“, die im Stabi Kulturwerk der Staatsbibliothek Berlin vom 1. März bis zum 2. Juni gezeigt wird.

Vor dem 100. Todestag Kafkas am 3. Juni sind rund 130 Originalfotografien der Familie Kafka zu sehen, viele davon den Angaben zufolge bislang unveröffentlicht und erstmals in dieser Zusammenstellung. Kombiniert sind die Exponate mit Auszügen aus Briefen und anderen Texten Kafkas. Sie sollen Verbundenheit und Zusammenhalt der Familie Kafka dokumentieren, die als stärker interpretiert werden, als es einzelne Äußerungen des Autors vermuten lassen („Verwandtengefühl habe ich keines, in Besuchen sehe ich förmlich gegen mich gerichtete Bosheit“). Zudem zeigen die Aufnahmen den gesellschaftlichen Aufstieg der Familie des Autors, der unter anderem die unvollendeten Romane „Der Process“ und „Das Schloss“ verfasste.

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