Immobilien: Weniger Aufträge im Bauhauptgewerbe in Schleswig-Holstein

Die Krise am Bau lässt sich inzwischen auch in der Statistik ablesen. Für 2023 zeigen die Zahlen des Statistikamts Nord zu den Aufträgen deutlich nach unten.

Das Bauhauptgewerbe in Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Aufträge bekommen als 2022. Das Volumen ging um sechs Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro zurück, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Preisbereinigt ergab sich sogar ein Minus von 13,2 Prozent. Am schlechtesten lief es demnach im Wohnungsbau, wo der Wert der Auftragseingänge binnen Jahresfrist preisbereinigt um 23,4 Prozent einbrach.

2023 erwirtschafteten die größeren Betriebe des Bauhauptgewerbes laut Mitteilung Umsätze in Höhe von knapp 3,6 Milliarden Euro. Das entsprach etwa dem Niveau des Vorjahres. Nach Abzug der Inflation betrug der Rückgang jedoch gut sechs Prozent. Einen Umsatzanstieg gab es beim öffentlichen Hochbau mit plus 24,3 Prozent auf rund 190 Millionen Euro.

Die Statistik erfasst den Angaben zufolge Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Das waren 2023 in Schleswig-Holstein 403.

Mitteilung des Statistikamts

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