Tiere: Störche sind zurück in Schleswig-Holstein

Die Störche sind zurück im Norden. Die majestätischen Vögel stehen wieder auf den Wiesen, hocken in ihren großen Nestern oder drehen Runden am Himmel.

Schleswig-Holsteins Störche klappern wieder: Rund 70 Prozent der Brutpaare des Vorjahres sind bereits aus ihren Winterquartieren im Süden zurückgekehrt, sagte Jörg Heyna von der Nabu-Arbeitsgruppe Storchenschutz der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Vögel kommen dabei immer früher zurück nach Schleswig-Holstein. In diesem Jahr sei es rund eine Woche gewesen, sagte Heyna. Dies liegt unter anderem an den kürzeren Zugstrecken, da viele Störche mittlerweile in Spanien überwintern, und an Klimaveränderungen. Besonders viele Störche gib es laut Heyna im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie in Segeberg. Gut 20 Weißstörche haben diesen Winter in Schleswig-Holstein verbracht.

Der Weißstorchbestand in Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren weiter positiv entwickelt: Im vergangenen Jahr wurden 458 Brutpaare und 786 flügge gewordene Jungtiere gezählt. Der Bruterfolg sei sehr gut gewesen, sagte Heyna. Es habe viele Feldmäuse und gutes Wetter während der Jungenaufzucht gegeben. 2022 gab es 428 Brutpaare und 659 flügge gewordene Jungtiere. Zehn Jahre zuvor waren es 248 Brutpaare und 429 Jungstörche.

Brutbestand Weißstörche in SH

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