Charles Spencer: Sexueller Missbrauch im Internat: Prinzessin Dianas Bruder beschreibt seine traumatische Kindheit

In seiner Autobiografie spricht Charles Spencer, der Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana, über traumatische Ereignisse in seiner Kindheit. Besonders die Zeit im Internat habe ihn nachhaltig geprägt. 

Die Kinder von gut betuchten britischen Familien besuchen nicht selten Internate, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. So war es auch bei Prinzessin Diana und ihrem Bruder, Charles Spencer

Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer, spricht über Missbrauch

Seine Autobiografie „A Very Private School“ erscheint am 14. März, „The Sun“ und andere Medien zitieren nun vorab Passagen. So schreibt Spencer offenbar ausführlich über seine Zeit im Internat, die nicht wenig traumatisch war. 

In den Siebzigerjahren besuchte Spencer die Maidwell Hall Boys Prep School in Northants. Er war elf, als er eigenen Angaben zufolge von einer ranghohen Angestellten der Jungsschule missbraucht wurde. „Die Kontrolle dieser Frau über die hypnotisierten Jungen war total, denn wir waren ausgehungert nach weiblicher Wärme und verzweifelt nach ihrer Zuneigung“, schreibt Spencer nach „Sun“-Zitat in der US-Ausgabe seiner Memoiren.

Seine angebliche Peinigerin nennt Spencer eine „Meisterin der Manipulation“. „Die Wirkung dessen, was sie mir antat, war tiefgreifend und unmittelbar und weckte in mir grundlegende Wünsche, die in einem so jungen Menschen keinen Platz hatten“, so Prinzessin Dianas Bruder. Der Missbrauch umfasste „Zungenküsse und Berührungen“, so Spencer. Auch Mitschüler seien damals zu Opfern geworden. 

(Sexualisierte) Gewalt sei damals an der Tagesordnung gewesen im Internat. „Wir wurden weggesperrt. Wir waren wie Gefangene“, so der 59-Jährige im Interview mit der US-„Today“-Show. „Wir waren die Beute der schlimmsten Instinkte von sehr schlechten Menschen“, sagte er. Er sei 42 Jahre alt gewesen, als er zum ersten Mal einem anderen Menschen von dem Missbrauch erzählte. Damals habe er sich einem Therapeuten anvertraut. 

Er verlor seine Jungfräulichkeit an eine Prostituierte

Spencer verrät in seinem Buch außerdem, wie er mit nur zwölf Jahren im Italien-Urlaub mit seinem Stiefvater und seiner Mutter seine Jungfräulichkeit verlor. Er sah dort eine Prostituierte in einem kurzen Rock, der er umgerechnet 15 Pfund für Sex bezahlte. Danach fühlte er sich „hohl und kalt“. Lust auf Geschlechtsverkehr habe er erst wieder mit 17 Jahren verspürt.

Quellen: „The Sun“ / „People“ / „Today“

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