Euroleague: Playoff-Rückschlag für Bayerns Basketballer

Ein schwaches drittes Viertel kostet dem FC Bayern München in der Basketball-Euroleague einen wichtigen Sieg. Einen US-Amerikaner können die Münchner nicht stoppen.

Die Basketballer des FC Bayern München haben im Kampf um die Euroleague-Playoffs einen Rückschlag einstecken müssen. Bei Anadolu Efes Istanbul verlor das Team von Trainer Pablo Laso am Donnerstag deutlich mit 86:109 (49:53). Mit einer Bilanz von 12:16 Siegen verpassten die Bayern, den Rückstand auf den letzten Playoff-Rang zehn zu verkürzen. Durch den verlorenen direkten Vergleich gegen den türkischen Club rutschten die Münchner in der Tabelle sogar weiter ab.

Die Bayern schienen knapp dreieinhalb Minuten vor der Halbzeit die Partie im Griff zu haben. Die Münchner führten dank der treffsicheren Vladimir Lucic und Carsen Edwards mit 46:40. Dann nutzten die Gastgeber aus Istanbul mit den beiden deutschen Profis Tibor Pleiss und Justus Hollatz eine Münchner Schwächephase aus und drehten das Match (53:49/20. Minute).

Der Euroleague-Champion von 2021 und 2022 setzte die Bayern auch nach dem Seitenwechsel weiter unter Druck und baute die Führung schnell aus. Beim Laso-Team klappte dagegen kaum noch etwas. Mit einem 23-Punkte-Rückstand ging der Bundesligist ins Schlussviertel und war auch im vierten Durchgang chancenlos. Zu keiner Zeit bekamen die Gäste den überragenden Shane Larkin in den Griff. Der 31-Jährige wurde mit 28 Punkten Topscorer. Bei den Bayern traf Edwards mit 19 Zählern am besten.

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