Grundschulen: Söder verteidigt Bedeutung des Religionsunterrichts

In der Debatte um die Fächer an den bayerischen Grundschulen hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Bedeutung des Religionsunterrichts verteidigt. Religionsunterricht stärke Herz, Geist und Charakter junger Menschen, sagte er am Samstag in Bamberg bei der Amtseinführung des neuen Erzbischofs Herwig Gössl. „Deshalb steht der Freistaat weiter zum Religionsunterricht.“

In der Debatte um die Fächer an den bayerischen Grundschulen hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Bedeutung des Religionsunterrichts verteidigt. Religionsunterricht stärke Herz, Geist und Charakter junger Menschen, sagte er am Samstag in Bamberg bei der Amtseinführung des neuen Erzbischofs Herwig Gössl. „Deshalb steht der Freistaat weiter zum Religionsunterricht.“

In den vergangenen Wochen hatte es um das Fach heftige Diskussionen gegeben. Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) hatte angekündigt, Mathe und Deutsch an den Grundschulen stärken zu wollen – als Reaktion auf die schlechten deutschen Ergebnisse bei der Pisa-Studie. Stolz hatte Abstriche im Fach Religion, das in den Klassen drei und vier mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet wird, nicht ausgeschlossen. Doch die CSU erhob sofort Einspruch. So beschloss das Kabinett am vergangenen Dienstag, dass die Schulen bei Kunst, Musik, Werken oder beim Englischunterricht kürzen sollen, nicht aber bei Religion.

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