Pharma: Umsatz von Sartorius im vergangenen Jahr gesunken

Der Göttinger Konzern erholt sich weiter von der Nachfragedelle nach der Coronapandemie. Das hat auch Auswirkungen auf den Umsatz.

Der Umsatz des Laborzulieferers Sartorius ist 2023 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sank er um 16,6 Prozent auf gut 3,4 Millionen Euro, wie aus dem am Freitag in Göttingen vorgestellten Geschäftsbericht hervorgeht. Bereit zu Jahresbeginn hatte der Konzern erklärt, dass nach dem Boom in der Coronapandemie 2023 ein Nachfrageeinbruch folgte, der die Geschäfte unerwartet lange hatte lahmen lassen. Für 2024 peilt Sartorius ein Umsatzwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich an.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank auf 963 Millionen Euro. Unter dem Strich erreichte der bereinigte Konzerngewinn noch 339 Millionen Euro, nach 655 Millionen im Vorjahr. Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg begründete den Rückgang unter anderem mit dem Abbau von Lagerbeständen bei Kunden sowie eine sehr schwache Nachfrage in China. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte Sartorius bereits mit einem Stellenabbau auf die Lage reagiert.

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