Gewalttat: Schüsse in Kansas City: mindestens ein Toter und zahlreiche Verletzte bei Super-Bowl-Parade

Die Super-Bowl-Feiern in Kansas City sind von einer Gewalttat überschattet worden. Am Bahnhof der Stadt fielen Schüsse. Mindestens ein Mensch starb, es gab viele Verletzte.

Durch Schüsse am Rande der Super-Bowl-Feier in Kansas City ist mindestens ein Mensch getötet und bis zu 15 verletzt worden. Das teilten die örtliche Polizei und Feuerwehr am Mittwochabend (MEZ) mit. Drei der Verletzten seien in kritischem Zustand, meldete der Fernsehsender ABC.

Schüsse bei Feiern zum Super Bowl in Kansas City

Nach Angaben der Ermittler seien in der Nähe eines Parkhauses am zentralen Bahnhof der 500.000-Einwohner-Stadt im US-Bundesstaat Missouri zahlreiche Schüsse abgefeuert und mehrere Menschen getroffen worden. Zwei bewaffnete Verdächtige seien festgenommen worden. „Bitte verlassen Sie den Bereich so schnell und sicher wie möglich“, riefen die Behörden auf. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Zu den Hintergründen für die Tat und zur Identität der mutmaßlichen Täter sowie der Opfer machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Das Weiße Haus in Washington teilte mit, dass US-Präsident Joe Biden über den Vorfall informiert worden sei.

Super Bowl Las Vegas Fotos

In der Stadt feierten zum Zeitpunkt der Schüsse seit Stunden Hunderttausende Fans den Gewinn der American-Football-Liga NFL durch die Kansas City Chiefs, unter anderem mit einer Straßenparade. Das Team hatte am Sonntag in Las Vegas den Super Bowl gegen die San Francisco 49ers gewonnen, zum insgesamt vierten Mal.

Spieler der Mannschaft wie Patrick Mahomes äußerten sich in den sozialen Netzwerken tief betroffen von den tödlichen Schüssen. „Ich bete für Kansas City“, schrieb der Star.Quarterback bei X, vormals Twitter. Alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter der Kansas City Chiefs seien in Sicherheit, sagte der Bürgermeister von Kansas City, Quinton Lucas.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Quellen: Kansas City Police Department, ABC News, Nachrichtenagenturen DPA, AFP und Reuters

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