Lebensrettungsgesellschaft: Drittstärkster Zuwachs: Mehr DLRG-Mitglieder in Thüringen

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft verzeichnet 8,3 Prozent mehr Mitglieder in Thüringen. Bundesweit stehen die Zahlen auf einem Rekordhoch – für die DLRG aber kein Grund, sich auszuruhen.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG hat ihre Mitgliederzahl in Thüringen im vergangenen Jahr um 8,3 Prozent gesteigert. Ende 2023 waren damit 3209 Menschen im Freistaat Mitglied der Organisation, wie die DLRG am Dienstag in Bad Nenndorf mitteilte. Damit verzeichnet der Landesverband den drittstärksten prozentualen Anstieg bundesweit hinter Hamburg (plus 10,2 Prozent auf 5245 Mitglieder) und Brandenburg (plus 8,7 Prozent auf 4442).

Insgesamt war die DLRG-Mitgliederzahl in Deutschland auf einen Rekordwert von 607.310 angestiegen – 4,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im vergangenen Jahr verbuchten den Angaben zufolge 17 der insgesamt 18 DLRG-Landesverbände mehr Zu- als Abgänge. Nur Bremen meldete mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 3065 Mitglieder einen leichten Rückgang.

In den kommenden Jahren will die Organisation nach eigenen Angaben vor allem die Zahl der Aktiven steigern, um mehr Kindern das Schwimmen beibringen zu können. „Über die Hälfte der Zehnjährigen kann nicht sicher schwimmen“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. „Es gibt für uns keinen Grund, sich auszuruhen.“

Die Organisation hatte nach eigenen Angaben auf dieses Plus bei den Mitgliederzahlen gehofft – Coronapandemie und Energieeinsparungen in den Bädern hätten 2022 die Schwimmausbildung ausgebremst, im vergangenen Jahr aber habe es keine Einschränkungen gegeben.

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