Kennenlernen: „Mosting“: So funktioniert die widerliche Dating-Masche

Solange es das Dating gibt, wird es auch immer neue grausame Datingstrends geben. So etwa auch das Mosting, eine ziemlich ekelhafte Weiterentwicklung des Ghostings, die das Gegenüber ratlos zurücklässt.

Selten fühlen beide Parteien beim Dating die gleichen Schmetterlinge im Bauch. Es gehört schon eine Menge Glück dazu, seinen Seelenverwandten zwischen all den Likes und Swipes da draußen zu finden. Doch manchmal gibt es solche Fälle, da springt der Funke bei beiden über. Man wird überschüttet mit Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung und Nähe. Doch was, wenn dahinter einfach nur ein Mensch steckt, der einen gerade mostet?

Der Datingtrend Mosting ist eine skrupellosere Variante des Ghostings und setzt sich aus diesem Wort als Ursprung und dem englischen Wort „most“, also „viel“, zusammen.

Der Datingtrend Mosting kombiniert zwei bereits bekannte Verhaltensweisen beim Kennenlernen. Die erste Zeit über denkt man, dass man die Liebe seines Lebens gefunden hat. Alles passt einfach und auch der neue Crush überschüttet einen förmlich mit Zusammengehörigkeitsbekundungen. Die klassische Form des Love Bombings.

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Doch dann, von heute auf morgen, ist der neue Schwarm weg. Er oder sie ghostet uns, geht nicht mehr ans Handy, ignoriert Nachrichten. Es ist unmöglich den anderen zu erreichen, er scheint wie vom Erdboden verschluckt. Die Kombination des überschießenden Liebes-Anfangs und der danach folgenden kalten Ignoranz nennt man Mosting. 

Fiese Gründe stecken hinter dem Datingtrend Mosting

Die Gründe für Mosting können vielfältig sein, meist steckt aber ein bösartiger Plan hinter dem anfänglichen Love Bombing, wie einen ins Bett zu kriegen, sich finanziell zu bereichern oder aber sich anderweitige Vorteile zu verschaffen. Schafft der Love Bomber das nicht und die dauernden romantischen Gesten werden ihm zu anstrengend, taucht er sang- und klanglos ab. Selten verstecken sich auch Unsicherheiten oder Bindungsangst hinter so einem Verhalten. 

Sich davor zu schützen, ist gar nicht so leicht, denn jeder freut sich über eine disneyeske Liebe, über nette Gesten und Komplimente. Allerdings sollte man ein waches Auge hinter der rosaroten Brille haben, wenn das Bauchgefühl sagt: „Zu schnell, zu viel“. Auch wenn der Inhalt beispielsweise einer Nachricht liebenswert ist. 

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Quellen: Medium, Buzzfeed

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